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Lesungen und andere Katastrophen

EBook

Das neue EBook ist da!

"Anecdotes from Backstage" heisst es und ist von Michael Gilmour übersetzt worden. Mit viel schottischem Humor bekommt mein Buch Backstagepass einen neuen Kick. Michael lebt schon seit Jahren in Hamburg und arbeitet als Übersetzer und ist auch schon länger in der Fabrik wo für mich alles anfing. Dadurch hatte er die nötige Erfahrung über die Musikbranche zu schreiben. Ich habe hier und da einige Geschichten ergänzt oder auch weggelassen wenn es nicht international genug war.


Was ist seitdem passiert?

Nach der Buchveröffentlichung 2013 habe ich einige Lesungen gemacht. Teilweise mit musikalicher Begleitung. Die erste Lesung führte mich auf die Frankfurter Buchmesse. Ja ich weiss, meine erste Lesung überhaupt und dann gleich Frankfurt? Es fing damit an dass der Zug gar nicht aus dem Hamburger Hauptbahnhof rausfahren konnte weil irgendwo auf dem Weg nach Frankfurt eine Signalstörung war. Da saß ich also geschlagende 2 Stunden in meinem Abteil fest und wurde langsam ungeduldig. Glücklicherweise hatte ich einen frühen Zug genommen weil ich mir die Messe vorher noch anschauen wollte. Ich kam also noch rechtzeitig an aber mit dem Mesebummel wurde es aus Zeitgründen leider nichts mehr. E s war ein Speedreading mit 6 anderen Autoren. Jeder hatte 5 Minuten Zeit. Ich bekam ein Headset Mikrofon umgehängt und wurde auf die Bühne gelassen. Vor mir saßen ca 20 überwiegend junge Leute, die trotz Lärm der anderen Stände um uns herum doch recht konzenriert zuhörten. Am Anfang hatte ich so einen Moment lang gedacht: "Was zur Hölle mache ich hier gerade?"Man kann sich den Auftritt auf meiner Facebookseite https://www.facebook.com/BackstagepassPB/ ansehen.

Für die Hamburger Fotografin/Malerin Nicola Rübenberg hatte ich ja schon als DJ die David Bowie Vernissage beschallen dürfen. Jetzt hatte sie aber eine große Popup Ausstellung in der Hamburger Innenstadt hinterm Rathaus geplant. Am Tag vor der Vernissage rief sie mich an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, für die Scorpions Aftershow Party Musik aufzulegen. Das sollte nämlich in den Räumen der Ausstellung um Mitternacht starten. Natürlich sagte ich zu. Meine Anlage stand da ja schon. Die Scorpions spielten an dem Abend in Hamburg und kurz nach 0:00 trudelten die ersten Gäste ein. Die Scorpions waren zwar nicht vollzählig aber der neue Drummer Mickey Dee (ExMotorhead) hatte seine Entourage aus Schweden dabei. 20 Millionäre aus Göteborg! Mickey ist ja auch Schwede und lebt auch dort, wenn er nicht auf Tour ist. Zusätzlich kamen noch die Vorgruppe und weitere Crewmitglieder, insgesamt also 50 Leute, die alle schon gut vorgeglüht hatten. Dann konnte die Party ja losgehen. Mickey hörte gern Deep Purple aber die Millionärsgattinen wollten lieber Swedish Housemafia, Abba und Rammstein hören. Einmal hielten sie mir ihr Eifon hin und ich stöpselte es einfach in die Anlage. Was waren die betrunken! Nach 2-3 Stunden wurden sie aber müde und der Spuk war vorbei und sie verschwanden in die Nacht. Mickey war begeistert von der spontanen Party und lud mich nach Berlin zum nächsten Gig ein und Nicola machte noch ein Foto von ihm und mir.


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